30.11.2025 / Herren
Wikings müssen sich im Topspiel geschlagen geben
Die Wikings mussten im schweren Auswärtsspiel in Villach stark ersatzgeschwächt antreten – gleich mehrere Stammkräfte fehlten: Meusburger, Leitner, Tillian, Thurner und Ebner. Trotz der dünnen Personaldecke startete das Team konzentriert in die Partie, wurde jedoch bereits nach knapp 90 Sekunden kalt erwischt, als der VSV einen Fehler ausnutzte und einen frühen Treffer erzielte. Die Wikings fanden danach gut ins Spiel, kamen zu Möglichkeiten, scheiterten aber mehrfach am starken Villacher Schlussmann.
Im zweiten Drittel folgte die entscheidende Phase. Der VSV erhöhte zunächst auf 2:0 und legte darauf das 3:0 nach – ein bitterer Lucky Punch, der den Wikings genau in einer Phase wehtat, in der sie eigentlich Stabilität gefunden hatten. Auch das 4:0 fiel in einer ähnlichen Situation: Wieder ein Lucky Punch, der die Partie endgültig in Richtung Villach kippen ließ.
Trotz des Rückstands zeigten die Wikings Charakter. Im letzten Drittel übernahmen sie das Spiel klarer und kämpften sich zurück. Tomi Haikonen sorgte mit dem Anschlusstreffer zum 4:1 für neuen Schwung. Wenige Minuten später stellte Kapitän Alexander Obernosterer auf 4:2 und leitete damit eine Druckphase ein, die jedoch zwei Minuten vor Schluss durch eine äußerst fragwürdige Strafe gegen die Wikings gestoppt wurde.
MVP des Spiels: Jonas Eder
Am Ende reichte die Zeit nicht mehr, um das Match komplett zu drehen.Die 4:2-Niederlage schmerzt – trotzdem kann man den ersten Platz der Gruppe noch aus eigener Kraft fixieren, in dem man die restlichen 3 Spiele im Grunddurchgang gewinnt
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10.01.2026 / Herren
Nervenkrimi in Rum: Wikings fixieren Playoff-Ticket mit Overtime-Sieg
Die TVZ Wikings Zell am See haben es geschafft: Mit einem dramatischen Auswärtssieg nach Overtime bei UHC Alligator Rum sichern sich die Herren endgültig das Ticket für das Final-4. In einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle entwickelte sich von der ersten Minute an ein hochklassiger Thriller, der an Spannung kaum zu überbieten war.
Blitzstart der Gastgeber, Wikings bleiben dran. Der Auftakt verlief alles andere als nach Plan. Rum erwischte die Wikings eiskalt und stellte früh auf 2:0. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Wenghofer brachte die Wikings mit seinem Treffer nach Vorlage von Julian Berger zurück ins Spiel. Nach dem ersten Drittel stand es 2:1.
Offensiver Schlagabtausch im zweiten Drittel Auch im Mittelabschnitt legte Rum vor und erhöhte auf 3:1. Wieder war es Wenghofer, der mit seinem zweiten Treffer (Assist Bastian Konitz) den Anschluss herstellte. Kurz darauf dasselbe Bild: Rum traf – die Wikings antworteten. Dieses Mal spektakulär: Tomi Haikonen vollendete ein traumhaftes Michigan-Tor zum 4:3.Doch Rum schlug doppelt zurück und zog auf 6:3 davon. Wer dachte, das Drittel sei entschieden, irrte. 30 Sekunden vor der Sirene verkürzte Haikonen erneut (Assist Julian Berger), ehe Maxi Hörl eine (!) Sekunde vor Drittelende nach Zuspiel von Wenghofer auf 6:5 stellte.
Comeback komplett – Entscheidung vertagt Jetzt hatten die Wikings endgültig Oberwasser. Daniel Wenghofer krönte seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer des Abends (Assist Julian Berger) zum 6:6. Wenig später sorgte ausgerechnet Julian Berger gegen seinen Ex-Klub für die erstmalige Führung der Wikings – 7:6.Rum gab sich jedoch nicht geschlagen und erzielte rund eineinhalb Minuten vor dem Ende noch den Ausgleich zum 7:7. Es folgte die Overtime.
Kapitän macht den Deckel draufDie Verlängerung dauerte nur 28 Sekunden. Dann hatte Kapitän Alex Obernosterer genug vom Zittern und versenkte den Ball eiskalt im kurzen Eck, vorbereitet von Maxi Hörl. Der umjubelte Siegtreffer zum 8:7 und die endgültige Playoff-Qualifikation. Zum MVP wurde völlig verdient Tomi Haikonen gewählt (2 Tore, 1 Assist). Ebenfalls herausragend: Julian Berger mit vier Scorerpunkten sowie Daniel Wenghofer, der mit einem Hattrick und zwei Assists der offensive Fixpunkt der Wikings war.
10.01.2026 / Damen
Shutout der Damen gegen Dragons
Am 10. Jänner in Innsbruck lieferten sich unsere SPG HotShots Wikings eine ereignisreiche Partie gegen den FBC Dragons aus Wien. Das erste Drittel startete ruhig und es gab beidseitig einige gefährliche Schüsse, wovon jedoch keiner verwandelt wurde. In der 12. Minute gelang es der Heimmannschaft, mit einem gezielten Schuss, den Ball an der gegnerischen Torfrau vorbei, ins Tor zu befördern. Nach 9 vergangenen Minuten im zweiten Drittel gab es die erste Strafe gegen den FBC Dragons. Im dem Powerplay schossen die HSI-Wikings das 2:0. Nur 15 Sekunden später erhöhte die Heimmannschaft auf 3:0. Kurz darauf gab es wieder eine Strafe gegen die Gäste, wobei die SPG jedoch kein Tor erzielte. Trotz 3 Toren Vorsprung lehnte sich unsere SPG auch im dritten Drittel nicht zurück und erzeugte durch eine konstant starke Verteidigung und geschicktes Zusammenspiel viele Chancen. Jedoch dauerte es trotzdem bis der Ball in der 53. Minute endlich wieder im Tor der Gegner landete. Wenige Minuten vor Schluss kam es noch zu Strafen auf beiden Seiten, wodurch eine vier gegen vier Situation entstand, welche jedoch torlos verlief. Mit diesem 4:0 Ergebnis haben unsere Damen ein weiteres Mal Durchhaltevermögen und Kampfgeist bewiesen. Besonders hervorgehoben sollte die Leistung des MVPs, Anna Mitteregger, werden, welche mit starken Saves und guter Koordination maßgeblich zum Sieg beitrug. Als nächstes trifft unsere SPG HSI Wikings bei einem weiteren Spiel in Innsbruck auf den VSV Unihockey.
14.12.2025 / Herren
Wikings feiern deutlichen Heimsieg gegen UHC Alligator Rum
ÖFBV Bundesliga Herren – Gruppe West – 13.12.2025, BORG Mittersill – Endstand: 11:4
Die TVZ Wikings Zell am See ließen im Heimspiel der Herren Bundesliga von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Vor den Zuschauern in Mittersill präsentierten sich die Wikings von der ersten Minute an hochkonzentriert und setzten den UHC Alligator Rum früh unter Druck.Bereits nach gut zweieinhalb Minuten eröffnete Bastian Konitz nach Assist von Tomi Haikonen den Torreigen. Die Wikings blieben am Drücker und belohnten sich im ersten Drittel mit zwei weiteren Treffern – Konitz schnürte dabei bereits früh seinen Hattrick. Mit einer verdienten 3:0-Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel folgte dann die spielentscheidende Phase. Die Wikings erhöhten das Tempo nochmals und zogen Tor um Tor davon. Roberts Kārkliņš und Daniel Wenghofer bauten den Vorsprung weiter aus, ehe erneut Konitz und Kārkliņš zuschlugen. Zwar gelang den Gästen zwischenzeitlich der Ehrentreffer, doch die Wikings antworteten in Person von Julian Berger prompt und stellten bis zur zweiten Pause auf ein klares 8:2.
Auch im Schlussdrittel ließen die Hausherren nicht locker. Rum kam zwar noch zu drei weiteren Treffern, doch die Wikings behielten jederzeit die Kontrolle. Kapitän Alexander Obernosterer setzte mit zwei Toren starke Akzente, ehe Kārkliņš mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt zum 11:4 setzte.
Spieler des Spiels: Daniel Wenghofer (1 Tor / 2 Vorlagen)
Fazit: Mit diesem souveränen Auftritt unterstreichen die Wikings ihre Ambitionen in der Liga und nehmen viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mit. Obendrein konnten die Wikings mit diesem Sieg die Tabellenführung in der Westgruppe erneut übernehmen. Als nächstes geht es für die Wikings am 10.01. zum Rückspiel nach Rum bei Innsbruck, ehe am 24.01. das Heimspiel gegen den VSV folgt!
Torflash:
1:0 Konitz / Haikonen
2:0 Konitz
3:0 Konitz / Obernosterer
4:0 Kārkliņš / Wenghofer
5:0 Wenghofer
6:0 Kārkliņš / Wenghofer
7:0 Konitz
8:1 Berger / Oberhammer
9:4 Obernosterer / Haikonen
10:4 Obernosterer / Konitz
11:4 Kārkliņš