Klarer Sieg für die Wikings Damen im letzten Grunddurchgangsspiel!

Am Samstag war es wieder soweit, die Damen der Zeller Wikings empfingen die Hauptstädterinnen im letzten Spiel des Grunddurchgangs.

Die Zellerinnen konnten leider wieder nur mit 2 Linien antreten, trotzdem nahm man sich viel für das Spiel vor. Man wollte nochmals einiges probieren, um dann für die Playoffs fit zu sein.

Das erste Drittel begann zaghaft auf beiden Seiten, keiner traute sich was zu, läuferisch war dieses Drittel total schwach. 30 Sekunden vor Schluss erzielte Sophie Schichl ihr erstes Bundesligator im Dress der Wikings. Coach Gruber war überhaupt nicht zufrieden mit den Zellerinnen, alles was er vor dem Spiel vorgegeben hatte, wurde leider nicht umgesetzt.

Kurz nach Anpfiff war es wieder unsere Nummer 24 Sophie Schichl, die nach Zuspiel von Sarah Schwendinger den Ball präzise im Kreuzeck versenkte. Der Jubel war riesig, die Bergstädterinnen hatten das Momentum auf ihrer Seite, sie drückten die Gegner in ihre eigene Hälfte, so war es Neocaptain Sandra Tonegatti, die den Ball mit der Backhand im gegnerischen Tor verwertete. Kurz darauf konnten die Wienerinnen jedoch den Anschlusstreffer erzielen und es blieb weiterhin spannend. 10 Minuten lang drückten die Gäste die Wikings in ihre eigene Hälte, trotzdem konnten sie kein Tor mehr erzielen. Kurz vor Drittelende wurde den Heimischen ein Powerplay zugesprochen, das konnte aber vor der Pause nicht verwertet werden.

Trainer Gruber war mit den ersten Minuten des Drittels zufrieden, doch was dann folgte, waren leider nicht die Wikings, wie wir sie kennen.

Die Wienerinnen legten im letzten Drittel fulminant los, konnten fast einen SH erzielen, doch da gab es wieder unsere Torfrau Vicky Weitgasser, die mit einer Parade glänzte. Alex Kemptner marschierte im Gegenzug durch und erzielte mit einem plazierten Schuss von der Mittellinie das 4:1.

Ein ähnliches Bild wie im zweiten Drittel zeigte sich, die Wikings waren wieder die tonangebende Manschaft, so war es einmal Sandra Tonegatti und das andere Mal Pamela Schroll, die nach Traumpass von Simi Reitstätter endlich das erste mal in dieser Saison den Ball im Tor der Gegnerinnen versenkte. So stand es 6:1 für die Zellerinnen. Das 6:2 der Wienerinnen entstand wieder durch einen Fehler in der Defensive, war aber zu wenig, um noch einmal gefährlich zu werden.

Fazit:

Die Zellerinnen konnten endlich wieder mal mehr Tore schießen als zuletzt. Jeder kämpfte für jeden und der Sieg gilt der gesamten Manschaft.

Jetzt heißt’s weiter trainieren, denn jetzt kommt die heiße Phase der Saison. Als erstes bekommt man es im internationalen Halbfinale mit der Spielgemeinschaft Linz/Rum zu tun (das Spiel um Platz 3 bzw. Platz 1 findet gleich am Sonntag darauf statt – 22./23.2. in Linz) und eine Woche später am 1.3. wartet auswärts die SPG HSI/VSV in Innsbruck, wo man einen ersten Grundstein für das österreichische Finale legen will.