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15.03.2025 / Herren

Arbeitssieg im Halbfinale

Nach einem erfolgreichen Grunddurchgang konnten sich die TVZ Wikings als Zweitplatzierte in der West-Gruppe für das in Innsbruck ausgetragene Final-4 qualifizieren. Der Gegner stand somit bereits im Vorhinein fest – Sokol Wien, die Erstplatzierten der Ost-Gruppe. Aus Zeller Sicht erwartete man somit einen äußerst anspruchsvollen Gegner, der für seine körperbetonte Spielweise bekannt ist.
 
So startete man am vergangenen Samstag fokussiert in die Partie, mit dem klaren Ziel, das Spiel unbedingt zu gewinnen. Von der ersten Minute weg eröffnete sich den Fans in der Hötting-Halle ein spannendes Spiel zwischen zwei Gegnern auf Augenhöhe. Dass es beiden Offensiven durch saubere Verteidigungsarbeit schwer gemacht wurde, konnte man am Zwischenstand erkennen. Auch je eine Überzahl auf beiden Seiten konnte nicht genutzt werden, um auf der Anzeigetafel anzuschreiben. Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels waren es dann die Wiener, die zunächst eine und kurz darauf noch eine Unachtsamkeit in der Zeller Defensive nutzen konnten und somit 2:0 in Führung gingen. Die Zeller Offensive setzte also alles daran, den Rückstand noch vor der letzten Drittelpause zu minimieren. Dies gelang dann auch in der 40. Spielminute durch einen Treffer von Daniel Tonegatti, der von Alexander Obernosterer vorbereitet wurde. Die Devise für die verbleibenden 20 Minuten war also klar – nochmals alle Kräfte vereinen, um den Ausgleich zu erzwingen. Dies gelang bereits nach wenigen Sekunden im letzten Drittel, als abermals Tonegatti nach einem Zuspiel von Tomi Haikonen den Ball in die gegnerischen Maschen beförderte. In den darauffolgenden Minuten bot sich den Fans eine enorm schnelle und hitzige Partie. Einige Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt und man spürte die Anspannung beider Mannschaften. Als man bereits an eine Verlängerung glaubte, war es dann in der 59. Spielminute der Zeller Kapitän, Matthias Kroisleitner, der den entscheidenden Treffer nach einem Pass von Elias Meusburger erzielen konnte. Die verbliebenen Sekunden bewiesen die Wikings Herren nochmals wahren Kampfgeist und konnten die letzten Angriffe der Wiener souverän abwehren. Schlussendlich durften sich die Zeller über einen hart erkämpften 3:2 Sieg und somit den Einzug in das Bundesliga-Finale freuen.

 
Fazit: Die Partie war über beinahe 60 Minuten offen und konnte nur durch eiserne Willensstärke und Teamgeist gewonnen werden – ein Befreiungsschlag für die Bergstädter, die die vergangenen Jahre stets an zu starken Gegnern gescheitert sind. Nun konnte man sich also seit Langem wieder für ein Finalspiel qualifizieren, wobei man am darauffolgenden Tag auf den UHC Rum treffen sollte. Als Player of the Game wurde der Goldtorschütze Matthias Kroisleitner ausgezeichnet!
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31.01.2026 / Verein

RTS Beitrag - Top-Spiele Floorball-Bundesliga in Mittersill

RTS hat die Flooball-Bundesliga in der BORG Halle in Mittersill begleitet und in einem spannenden Beitrag zusammengefasst. Hier ein Rückblick: 
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24.01.2026 / Herren

TVZ Wikings feiern Heimsieg gegen VSV Unihockey und sichern sich Platz 1 im Grunddurchgang

Am Samstag, den 24. Jänner 2026, empfingen die TVZ Wikings im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs den VSV Unihockey. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel in Villach war die Zielsetzung klar: Wiedergutmachung und der mögliche Abschluss des Grunddurchgangs auf Tabellenplatz eins. Für die Wikings ging es lediglich um den ersten Platz, Villach könnte bei einer Niederlage den Playoff-Platz verlieren.

1. Drittel

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und temporeiche Partie. Die Wikings übernahmen früh die Kontrolle und dominierten die Anfangsphase bis zur zehnten Minute. Dennoch waren es die Gäste aus Villach, die in der 10. Minute (09:51) mit 0:1 in Führung gingen. Die Antwort der Hausherren folgte prompt: Nach einer Balleroberung von Tomi Haikonen traf Moritz Schlosser nur 16 Sekunden später zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

2. Drittel

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Wikings das Spielgeschehen. Mit schnellen Kombinationen und sauber ausgespielten Angriffen setzte man den VSV zunehmend unter Druck und kam zu mehreren guten Abschlüssen. Effizienter zeigten sich jedoch erneut die Gäste: Kurz vor Ende des Drittels erzielte Villach den Treffer zum 1:2.

3. Drittel

Nach einer klaren Ansprache von Coach Thomas Guggenberger und einer taktischen Anpassung präsentierten sich die Wikings im Schlussdrittel deutlich aggressiver. Der Druck zeigte Wirkung: Nach Zuspiel von Daniel Oberhammer erzielte Kapitän Alexander Obernosterer in der 51. Minute den hochverdienten Ausgleich zum 2:2.Die Wikings blieben am Drücker und erspielten sich weitere Chancen. In derselben Spielminute war es schließlich Elias Meusburger, der die Hausherren mit dem Treffer zum 3:2 erstmals in Führung brachte. Trotz klarer Feldüberlegenheit musste man in der 54. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Defensive den erneuten Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Die Entscheidung fiel kurz vor Spielende: Eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene erzielte Phil Aigner mit einem präzisen Schuss von der Mittellinie den viel umjubelten Treffer zum 4:3-Endstand.

Fazit

Über die gesamte Spielzeit setzten die TVZ Wikings die taktischen Vorgaben von Coach Guggenberger konsequent um und bewiesen erneut ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Mit diesem Sieg sichern sich die Bergstädter Platz eins nach dem Grunddurchgang und damit eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Weiter geht es am 21. Februar im Final-4 Halbfinale gegen den zweiten der Ost-Gruppe (Graz, WFV oder Sokol Wien)

Torflash:
1:1 Schlosser (Haikonen)
2:2 Obernosterer (Oberhammer)
3:2 Meusburger
4:3 Aigner (Thurner)

MVP: Tomi Haikonen 
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24.01.2026 / Damen

Damen verlieren umkämpftes Topspiel

Am 24.01. spielte unsere Spielgemeinschaft das letzte Grunddurchgangsspiel gegen den Wiener Floorball Verein in Mittersill. Beide Teams standen bereits fix in den Playoffs, trotzdem wollte natürlich niemand dieses Spiel herschenken.Die ersten zehn Minuten waren sehr ausgeglichen – viel Tempo, gute Aktionen auf beiden Seiten. Wien eröffnete schließlich die Torrunde mit einem schönen Schuss.Nicht lange danach gelang unserer Spielgemeinschaft im Powerplay der Ausgleich. Das Tor wurde zwar als Eigentor gewertet, kam aber über den Schläger von Gebert V. ins Tor. Mit einem 1:1 ging es in die erste Drittelpause.Im zweiten Drittel konnten wir wieder Druck machen und durch starkes Pressing erzielte Castriotta E. die 2:1-Führung. Das Spiel blieb weiterhin sehr ausgeglichen, mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Auch mehrere Strafen konnten von keiner Mannschaft in Tore umgewandelt werden.Im letzten Drittel führten leider zwei Unachtsamkeiten zu zwei schönen Treffern der Wienerinnen. Trotz starkem Pressen und viel Power im Spiel wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Trotzdem war es ein sehr knappes und intensives Spiel, in dem beide Teams gezeigt haben, warum sie in der Tabelle ganz oben stehen.
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